Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit, wohnungslos, obdachlos, Armut

Es ist nach wie vor schwierig seit Jürgens Tod.

Die Gruppe ist völig auseinander gebrochen und hat sich inzwischen vollkommen neu zusammen gesetzt.

Grzegorz wohnt seit Anfang März in einem Bauwagen in der Rüsselsheimer Wagenburg und ist dort auch sehr glücklich. Er braucht Aufgaben und neue Herausforderungen und diese gibt es dort wirklich genug. Die negative Atmosphäre, die auf dem Gelände der Baracke mittlererweile herrscht, hat ihm nicht wirklich gut getan: Seit Jürgen nicht mehr da ist, ist es dort einfach wirklich sehr schmutzig, jeder lässt seinen Dreck liegen und macht was er will.

 

Auch hat er dort eine Freundin gefunden, ein neues Zuhause eben. Für ihn der richtige Ort zum Leben im Moment und ich freue mich sehr für ihn.

 

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Andi versucht nach wie vor irgenwo einen Ort zum Leben und Orientierung zu finden und ist kaum mehr dort, wo ich ihn damals getroffen habe. Er hat ziemlich viel gearbeitet und versucht nun trocken zu werden. Ein schweres, kräfteraubendes Unterfangen, wenn die einzigen Menschen, mit denen man zutun hat, alle trinken. Er hat es fast 4 Wochen geschafft. Letztes Wochenende kam dann ein Rückfall und ich glaube, daß es sehr schwer für ihn werden wird.

 

Achso, übrigens soll die Baracke im Oktober abgerissen werden. Bis dahin muss Andi in jedem Fall eine Lösung gefunden haben.